Alles sicher gespeichert - Mit CoreBiz Backup


Bei der Einführung einer Backup-Lösung sehen sich Administratoren in der Regel mit der Frage konfrontiert, Voll-Backups oder inkrementelle Backups anzulegen. Voll-Backups sind besonders einfach wiederherzustellen, benötigen aber viel Zeit und Platz. Außerdem werden bei dieser Methode große Datenmengen redundant gespeichert, wenn sich zwischen den jeweiligen Voll-Backups nur sehr wenigen Dateien tatsächlich geändert haben. Inkrementelle Backups produzieren keine unnötigen Mehrfachsicherungen, sind schneller und sparen Plattenplatz. Die Wiederherstellung nimmt jedoch deutlich mehr Zeit in Anspruch. So wird meist ein Kompromiss aus beiden Strategien gewählt, der natürlich auch ein Kompromiss in Sachen Platzbedarf und Performance darstellt.

Das Beste aus beiden Welten: Hardlinks

Es gibt jedoch auch Lösungen, mit denen sich die Vorteile beider Verfahren kombinieren lassen. Dazu gehört auch CoreBiz Backup der LIS AG. Erreicht wird das durch so genannte Hardlinks. Das sind zusätzliche Verzeichniseinträge, die auf eine bereits früher gesicherte Version der Datei verweisen. Für den Benutzer, der durch den Verzeichnisbaum eines derart gesicherten Backups navigiert, stellt sich jede Sicherung  als komplettes Voll-Backup dar: Alle Dateien und Verzeichnisse sind vorhanden. In Wahrheit werden jedoch immer nur die Dateien neu gespeichert, die sich auch tatsächlich seit der letzten Sicherung verändert haben. Für alle anderen werden Hardlinks auf die unveränderte Version eines früheren Backups angelegt. Das bedeutet, dass zu Beginn ein initiales Voll-Backup angelegt wird. Danach werden bei allen weiteren Backup-Vorgängen nur noch der Verzeichnisbaum kopiert, alle Dateien die sich nicht geändert haben durch Hardlinks ersetzt und die veränderten oder neuen Daten auf dem Backupserver gespeichert.

Die Vorteile von Hardlinks kommen vor allem dann zum Tragen, wenn sich zwischen zwei Sicherungsläufen nur wenige Dateien ändern. Bei hohen Änderungsquoten bringt dieses Verfahren dagegen kaum Vorteile, da es sich dann einem Voll-Backup nähert. In der Praxis zeigt sich, dass File- und Printserver eine Änderungsrate von 1-5% pro Tag haben und damit ideal mit diesem System zu sichern sind. Das Verfahren der Plattensicherung hat jedoch den Nachteil, dass es zunächst nicht mobil ist. Medien lassen sich aus dem Server nicht einfach entfernen und in einem Tresor oder außerhalb der Serverräume lagern, Es empfiehlt sich daher von Zeit zu Zeit eine weitere Kopie des Backups anzulegen, beispielsweise auf Band oder eben einer preiswerten, mobilen Terrabyte-Festplatte. Solche Platten sind inzwischen preiswerter als Bandmedien gleicher Kapazität und schneller zu beschreiben und zu lesen als diese. CoreBiz Backup bietet diese Funktion daher bereits an und lässt sich auch mit Backup-Software anderer Hersteller kombinieren, zum Beispiel um Bandroboter zu bedienen. Für eine Langzeitdatensicherung ist es mit CoreBiz Backup auch jederzeit möglich, den aktuellen Stand des Backup-Systems mit Hilfe des Disk-to-Disk-to-Tape-Verfahrens (D2D2T) auf Band zu sichern.

Virtuelle Maschinen sichern mit Image-Backup

Es gibt Szenarien, bei denen sich das dateibasierte Hardlink-Verfahren nicht als Backup-Lösung eignet. Das betrifft vor allem das Sichern von virtuellen Maschinen. Diese müssen zum Beispiel zum Desaster-Recovery zwingend als Image, also Abbild der gesamten virtuellen Festplatte, gespeichert werden. Oder es ist aus Sicherheitsgründen kein Zugriff auf das Dateisystem erlaubt. Auch bei der Sicherung virtueller Maschinen mit Datenbanken ist ein Image-Backup sinnvoll, da hierdurch Downtimes oder langwierige Dumps vermieden werden können. .

Mit CoreBiz Backup lassen sich virtuelle Maschinen als sogenannte Snapshots sichern. Dafür wird das logische Laufwerk, in dem sich das Plattenabbild befindet, zu einem bestimmten Zeitpunkt eingefroren und gesichert. Schreibzugriffe auf das Laufwerk bleiben dabei aber weiterhin möglich, da die alten Daten von sich ändernden Bereichen des logischen Laufwerks in den Snapshot kopiert werden. Damit ist die virtuelle Maschine auch während des Backup-Vorgangs ohne Einschränkungen einsatzbereit. Der Snapshot wird während des Sicherungslaufes durch CoreBiz Backup analysiert. Nur die Bereiche, die sich seit der letzten Sicherung geändert haben, werden auf den Backupserver kopiert. Auf diese Weise entsteht auch hier ein inkrementelles Backup, wobei - im Gegensatz zu anderen inkrementellen Verfahren - die letzte aktuelle Version zu Zwecken der schnellen Wiederherstellung jederzeit auf dem Sicherungsserver komplett verfügbar bleibt.

Einfache Wartung und schnelle Wiederherstellung

Die Administration von CoreBiz Backup erfolgt bequem über die grafische CoreBiz Management Console. Damit lassen sich die zu sichernden Systeme, die Details zu den Backupservern, die Konfiguration der einzelnen Sicherungsläufe und vieles mehr einstellen. Um den Speicherplatz auf dem Backupserver optimal zu nutzen, lassen sich mit CoreBiz Backup ältere Sicherungen automatisch komplett löschen. So lässt sich beispielsweise konfigurieren, dass keine Sicherung länger als zwei Monate auf dem Server verbleiben soll.

Die Wiederherstellung aus dem Backup kann sehr bequem direkt aus dem Explorer heraus geschehen. Dafür kann der CoreBiz-Backup Server ein Share exportieren, das gesicherten Zugriff auf sämtliche Datei-Backups gewährt und das unkomplizierte Restore per Drag-and-Drop erlaubt.

Sollte es einmal nötig werden, das gesamte System z.B. nach einem Hardwarecrash schnell wieder verfügbar zu machen, kann mit der so genannten Working Copy sofort weiter gearbeitet werden. Die täglich aus dem Backup erstellte Working Copy wird dabei direkt in das System eingebunden und erlaubt so die kurzfristige Weiterarbeit ohne langwierige Kopier- oder Wiederherstellungsprozeduren. Das zeitaufwändige Zurück-Kopieren der Daten auf die reparierte Maschine kann so im Hintergrund geschehen, bis der Backup-Server wieder durch die Originalmaschine abgelöst werden kann. Zudem kann die WorkingCopy den Mitarbeitern als Netzlaufwerk zur Verfügung gestellt werden. Diese haben dann mit ihrem Standard-Login Zugriff auf diese Verzeichnisse und können versehentlich gelöschte oder überschriebene Daten ohne Hilfe eines Administrators wiederherstellen.


Weitere Informationen zu CoreBiz Backup
Infoblatt zu CoreBiz Backup (PDF)