Dieses Handbuch wird mit freundlicher Genehmigung von Sebastian Hetze auf den Servern der Linux Information Systems AG gehosted.

next up previous contents index
Next: mkswap Up: Die Kommandos für root Previous: mkfs.xiafs (mkxfs)

Subsections


mknod

   

Funktion:

mknod erzeugt eine Spezialdatei

Syntax:

mknod [-m Modus] [-mode=Modus] Name {bcu} Major Minor

mknod [-m Modus] [-mode=Modus] Pfad p

Beschreibung:

mknod erzeugt ein FIFO, eine Gerätedatei für ein zeichenorientiertes Gerät (character device) oder für ein blockorientiertes Gerät (block-device) mit dem angegebenen Namen.

Die Gerätedateien werden über die Major Device Nummern (Hauptgerätenummern)  mit den entsprechenden Gerätetreibern im Kernel verbunden. Mehrere Geräte der gleichen Art werden vom Gerätetreiber durch die Minor Device Nummern (Untergerätenummern)  unterschieden.

Eine vollständige Liste aller Gerätenummern finden Sie bei den Kernelsourcen in der Datei ./src/linux/Documentation/devices.txt. Die verbindliche Liste aller registrierten Hauptgerätenummern befindet sich in der Includedatei <linux/major.h>.

Die Zugriffsrechte auf die Datei werden aus der Bitdifferenz von 0666 und der aktuellen umask des aufrufenden Prozesses gebildet.

Der erste Buchstabe nach dem Namen gibt den Typ der Datei an:

p
(pipe) erzeugt eine FIFO Spezialdatei (wie mkfifo,)
b
(block) erzeugt eine Gerätedatei für ein (gepuffertes) blockorientiertes Gerät
c
(character) erzeugt eine ungepufferte Gerätedatei für ein zeichenorientiertes Gerät
u
(unbuffered) das Gleiche wie c

Optionen:

-m Modus
setzt die Rechte der Dateien auf Modus wie bei chmod

Autor:

David MacKenzie


next up previous contents index
Next: mkswap Up: Die Kommandos für root Previous: mkfs.xiafs (mkxfs)

Das Linux Anwenderhandbuch
(C) 1997 LunetIX